Mit einem Herz für Freisteher: Von Schneverdingen nach Ochtrup

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Ah, endlich mal wieder Nudelsalat

Das Wochenende war schön. Sabine hatte „kurfrei“ und wir mieten uns auf dem Campingplatz Lüneburger Heide in Schneverdingen-Heber ein. Ein Platz, der sehr empfehlsenswert ist, doch davon wird später zu berichten sein. Am Montagvormittag ging es für mich schließlich weiter Richtung Ochtrup.

Bei RSF (Link) hatte ich die neue Truma CP plus-Heizungssteuerung bestellt, die jede Menge Möglichkeiten bietet, die Wohnmobilheizung besser steuern und programmieren zu können, vor allem aber auch eine niedrigere Mindesttemperatur ermöglicht, was den Frostfrei-Status im Winter ein wenig ökonomischer macht. Da bei uns wegen der regelmäßigen Nutzung der Hobby Sphinx auch im Winter die Heizung läuft, wird es schon einen Unterschied im Gasverbrauch machen, ob die Mindesttemperatur 8 Grad oder auf nur 5 Grad Celsius einstellbar ist. Mal schauen, wie sich das im nächsten Winter auswirkt.

Gegen zwölf ging es auf die Autobahn, nachdem ich mit RSF-Geschäftsführer Manfred Rengers kurzerhand auch die Reifenersatzfrage klären konnte. RSF ist schon ein klasse Laden, immer hilfsbereit und engagiert, von den morgendlichen frischen Brötchen auf dem firmeneigenen Stellplatz mal ganz abgesehen.

Nachdem ich den Pkw wieder auf den Trailer manövriert hatte, verließ ich den schönen Campingplatz, machte mich über A 7, A 1 und E 30 auf den Weg nach Ochtrup. Bereits an der Auffahrt Soltau wurde ich jedoch nachdenklich, da mir erstmals bewusst wurde, dass ich die Bedeutung von „bekennender Freisteher“ möglicherweise bislang immer völlig falsch verstanden habe. Ich dachte immer, das seien die Wohnmobilfahrer, die wesentlich durch Kostenerwägungen gesteuert, vorhandene Campinginfrastrukturen meiden würden und stattdessen ihre Aufenthalte überwiegend auf Supermarktparkplätzen oder in schützenswerten Naturgebieten verbringen würden.

Mittagspause
Mittagspause

An der A 7-Auffahrt Soltau stand in einer Waldschneise jedoch ein ganz anderer Typ bekennender Freisteher, ganz genau genommen war es sogar eine Freisteherin, die ihre Liebe zur Natur nicht nur durch ihre naturnahe Erscheinung (leider kein Foto) deutlich machte, sondern diese Liebe auch durch eine Vielzahl von roten Herzchen-Aufklebern an ihrem Wohnmobil nachdrücklich demonstrierte. Ich muss gestehen, für diese Form Freistehens empfinde ich deutlich mehr Sympathie als für geizerzeugtes wildes Camping in schöner Natur.

Die Autobahnen waren leer, der Verkehr lief störungsfrei, das Wetter war schön und zwischen Walsrode und Bremen machte ich eine Mittagspause. Lecker Nudelsalat gab es, bald muss ich jedoch mal einkaufen, jetzt ist der Nudelsalat nämlich alle.

Gegen 17 Uhr erreichte ich RSF in Ochtrup, fröhlich begrüßt von Manfred Rengers, Pkw runter, Hänger abgestellt, WoMo geparkt, Strom dran und Feierabend. Der Himmel hatte sich verfinstert, der Regen kam, brachte Blitz und Donner mit. Na toll, morgen aber kommt die neue CP plus rein, und dann sind die Reifen vielleicht auch schon da.

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