Cockpit-Nachwuchs: Condor bildet jetzt auch Piloten aus

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Der fliegerische Nachwuchs von Condor

Frankfurt am Main/wwot – Bereits am 10. November startete der erste Lizenzkurs für angehende Piloten im Rahmen des Condor Ab-Initio-Programms (CAP) in Kooperation mit der Flugschule TFC Käufer in Essen. Auf der Begrüßungsveranstaltung mit den 17 Teilnehmern wurde kürzlich das neue Condor Trainingsflugzeug, eine Aquila 210, enthüllt.

Der knapp zweijährige Lehrgang, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Berufspilotenlizenz (MPL) erwerben, ist speziell auf die Bedürfnisse  von Condor zugeschnitten. „Sie heute beim allerersten Condor Lizenzkurs persönlich willkommen zu heißen, liegt mir am Herzen“, so Uwe Balser, Managing Director von Condor. „In etwa zwei Jahren werden Sie eine Condor spezifische Ausbildung absolviert haben, die die gesetzlich vorgeschriebenen Inhalte übertrifft und bei der größter Wert auf Sicherheit und Qualität gelegt wird.“

Aquila 210 - das neue Trainingsflugzeug für den Nachwuchs. Fotos: Condor Flugdienst GmbH
Aquila 210 – das neue Trainingsflugzeug für den Nachwuchs. Fotos: Condor Flugdienst GmbH

Uwe Balser, Gunnar Schmidt, Leiter Flugbetrieb Condor, sowie Philipp Heinbockel, Leiter Training, und der Geschäftsführer der Flugschule TFC Käufer, Christian Käufer, enthüllten das Trainingsflugzeug des Typs Aquila 210 im Condor Design, das ab sofort im Rahmen der Lizenzkurse im Einsatz sein wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lizenzkurse durchlaufen eine theoretische sowie eine praktische Phase, die besonders auf den Linienbetrieb und die Tätigkeit in einem Zwei-Mann-Cockpit ausgerichtet ist. Diese Ausbildung ist sehr praxisnah und bereitet die Flugschüler umfassend auf die Anforderungen im Flugbetrieb von Condor vor.

Darüber hinaus beinhaltet die Ausbildung das Typerating, also die spezifische Lizenz für die Flugzeugtypen Airbus A320/A321 oder Boeing B757/B767. Die Absolventen erlangen im Rahmen des Condor Ab-Initio-Programms eine der gängigen Berufspilotenlizenzen (MPL), die 2006 von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) eingeführt wurde und in Deutschland seit 2009 auch behördlich seitens des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) verankert ist. Das Ausbildungsprogramm führt Condor zusätzlich zur Bewerbungsmöglichkeit für Piloten ein, die bereits über eine Berufspilotenlizenz verfügen (ready entry). Interessenten können sich für kommende Lehrgänge online unter www.career.aero informieren und bewerben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der nächste Lehrgang startet im April 2015 und ist bereits vollbesetzt.

Im kommenden Jahr wird zusätzlich eine Boeing 767 in Dienst gestellt. Foto: Condor/Christian Christes
Im kommenden Jahr wird zusätzlich eine Boeing 767 in Dienst gestellt. Foto: Condor/Christian Christes

75 Ziele weltweit und sieben Millionen Passagiere
Die Condor Flugdienst GmbH fliegt ihre Gäste seit 1956 an die schönsten Ferienziele der Welt. Jährlich fliegen rund sieben Millionen Passagiere mit Condor in über 75 Destinationen in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Seit 2013 ist die deutsche Fluggesellschaft Condor Teil der Thomas Cook Group Airlines, in denen die vier Fluggesellschaften Thomas Cook Airlines UK, Belgium, Scandinavia und Condor zusammengeführt wurden. Die Flotte der Airlines der Thomas Cook Group besteht aus 89 modernen und umweltfreundlichen Flugzeugen, davon 40 Flugzeugen der Condor Flotte: Zwölf Airbus A320, drei Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und zwölf Boeing 767-300. Die Flugzeuge werden von dem eigenen Technikbetrieb der Airlines gewartet. In der Studie „Mit gutem Gewissen“, erhoben von Focus und Focus Money, wurde Condor bei dem Nachhaltigkeitspreis 2014 mit dem Siegel in Gold als nachhaltige Fluggesellschaft ausgezeichnet. Condor ist Mitinitiator der Vier-Liter-Kampagne des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): Die deutsche Luftfahrt verbraucht auf 100 Kilometern und pro Passagier weniger als vier Liter Kerosin. (whe)

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