Lecker schmecken in Weidach

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Das Restaurant Weidachstube hatten wir bereits bei unserem Besuch vor zwei Jahren in Leutasch entdeckt. Damals reichte es jedoch nur zu einem kurzen Mittagessen, das uns aber ob seiner Qualität damals bereits beeindruckte. Es waren wohl Käsespätzle gewesen. Diesmal wurde die Winterreise aber auch zu einem ausgiebigen Abendbesuch dieses Restaurants im Zentrum von Weidach genutzt, ein Besuch der sich gelohnt hat.

Die Weidachstube. Fotos: Henze/Sopha
Die Weidachstube. Fotos: Henze/Sopha
Sabine und die Pilzcremesuppe im Roggenlaibchen
Sabine und die Pilzcremesuppe im Roggenlaibchen

Wer in der Weidachstube essen möchte, der muss dies in aller Regel planen. Einen Tag zuvor waren wir abends noch freundlich abgewiesen worden, oder sollten uns auf eine Wartezeit von einer knappen halben Stunde einrichten, bis ein Tisch frei würde. Tatsächlich hat die Weidachstube, die zur Neuner Gastronomie GmbH gehört,  nicht unter Gästemangel zu leiden. Flugs wurde also ein Tisch für den Abend einen Tag später reserviert, und auch der war nicht mehr ganz leicht zu bekommen. Quirlig geht es dort am Haupteingang immer zu, aber bereits nach wenigen Sekunden wurden wir von einer freundlichen Servicekraft mit den Worten begrüßt: „Grüß Gott, sie sind die Familie Pohl und mit neun Leuten hier.“ „Nun ja, nicht ganz, wir heißen anders und sind nur zu Zweit.“ „Macht nichts, das kriegen wir auch hin.“ Und so war es dann schließlich auch. Ein schöner Tisch, vorne am Fenster, nett. Knallevoll war es wieder in der Weidachstube, aber die freundlichen Servicekräfte machten das alles wett, kleinere Verzögerungen waren für die vielen Gäste sicher leicht zu verkraften.

Vier Speisekarten kamen schließlich auf den Tisch, zwei Mal Menü, einmal Pizza und schließlich die Dessertkarte. Das Angebot ist vielfältig, hin- und her wurde überlegt, und schließlich der modernen Tiroler Landhausküche reichlich Raum eingeräumt. Eine hausgemachte Pilzcremesuppe im knusprigen Roggenlaibchen, frisch von einem Leutascher Bäcker produziert, danach für Sabine das zarte Schnitzel vom Hirschkalb mit feiner Preiselbeer-Pfefferrahmsauce, knusprigen Zapfenkroketten, frischem Gemüsebukett und Preiselbeeren. Für mich wurde es schließlich der Jägerrostbraten. Dies ist ein zarter Rostbraten vom Rinderrücken in leichter Rahmsauce mit feinen Waldpilzen, dazu wurden hausgemachte Eierspätzle gereicht. Zum krönenden Abschluss wurde schließlich ein Topfenpalatschinken mit Himbeeren bestellt.

Topfenpalatschinken mit Himbeeren
Topfenpalatschinken mit Himbeeren

Wir wollen es kurz machen: Die Tiroler Köche in der Weidachstube haben es wirklich drauf. Alles war auf den Punkt zubereitet und es konnte so lecker gegessen werden, wie es in den Karten vorher zu lesen war. Die Pilzcremesuppe war deftig, das Roggenlaibchen knusprig und Schnitzel wie Rostbraten der Hauptgerichte waren absolut zart und harmonierten bestens mit Saucen und Beilagen. Das Dessert setzte dem Ganzen die Krone auf: Einfach lecker. Wir würden immer wieder in den Weidachstuben essen gehen, wenn man nicht nur immer reservieren müsste, um sicher zu sein, dass man auch einen Tisch bekommt.

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