Das Ziel lohnt: Auf weißen Wegen nach Tirol

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Redaktionsbesuch auf der Zugspitze: Sabine Sopha und Wolf Henze auf dem Gipfel. Fotos: Henze/Sopha

Sehestedt/Leutasch (wwot) – Jetzt scheint der Winter zu kommen. Die Temperaturen gehen langsam in den Keller, Schnee liegt in Deutschlands Höhenlagen, die Skigebiete in den Alpen schmeißen die Lifte an und die Sportler schnallen sich die Bretter unter. Eigentlich wäre es auch für uns an der Zeit die jährliche Winterreise mit dem Wohnmobil vorzubereiten. In diesem Jahr wird das aber nichts, entferntere Ziele warten in 72 Tagen und den Rest von heute auf unsere Ankunft (wir berichteten darüber: Link). Aber dennoch können wir nur schwer auf die Fahrt in Eis und Schnee verzichten. Unser Lieblingsziel ist in den letzten Jahren immer das Tirol.Camp in Leutasch gewesen, ein komfortabler Campingplatz direkt an einem Riesen-Loipennetz gelegen, von Deutschland aus relativ einfach zu erreichen und in herrlichster Natur gelegen.

Schön im Schnee.
Schön im Schnee.

„Du meine Güte, warum hält der denn schon wieder an,“ schimpft der Fahrer verhalten als bei dem schwarzen Pkw knappe einhundert Meter voraus schon wieder die Bremslichter aufleuchten. Die beiden letzten Teilstücke der Anreise vom schleswig-holsteinischen Sehestedt nach Leutasch in Tirol stellen sich manchmal schon als herausfordernd da. Das sind die L 75 von Scharnitz nach Neuleutasch und die dann folgende Bergab-Strecke nach Weidach rein. Herausfordernd jedenfalls dann, wenn es ordentlich Schnee gegeben hat und die geräumten Fahrspuren mal gut eineinhalb Pkw breit sind. Und so ist es auch heute. Von Garmisch-Partenkirchen, im Grunde schon von Ellwangen an, hat es pausenlos geschneit und die steile L 75 bietet mal eben ausreichend Platz für unseren Phoenix mit dem Pkw-Trailer hintendran, spiegelglatt ist es und der Knabe voraus will ständig anhalten, um sich die Gegend anzugucken. „Wenn wir stoppen müssen“, erkläre ich der besten Mitfahrerin an meiner Seite, „kommen wir nicht mehr in Fahrt mit unserem Geschoss.“ Hilft alles nichts, die Pressluftfanfare muss ran und weht den schwarzen Stopper ganz an den rechten Rand der Landesstraße. Knappest geht es dann an dem vorbei, der Rest ist Geschichte, sieht man davon ab, dass auch die noch fehlenden rund zehn Kilometer nicht ganz einfach zu fahren waren (wir berichteten darüber: Link).

Tirol.Camp-Geschäfsführerin Julia Grissemann.
Tirol.Camp-Geschäfsführerin Julia Grissemann.

„Mein Gott“, sagt Julia Grissemann -Geschäftsführerin des Tirol.Camps in Leutasch- fröhlich, „wir hätten nicht gedacht, dass heute noch jemand ankommt.“ Aber wie gewohnt, die reservierte Parzelle ist geräumt, Platz für den Trailer gibt es auf dem Parkplatz auch, nach gut einer halben Stunde stehen Womo, Pkw und Trailer an ihren Plätzen, der Strom ist dran, alles gut, und im „Campers“ -des Campingplatz´ Gasthof- gibt´s auch was Leckeres zu essen.

Anm: Wem´s vor Schneefahrten gruselt, der schaut besser nicht ins Video!

So, jetzt gilt es aber festzustellen, um Winterreise-Novizen nicht zu verschrecken, unser Anreisetag war in der letzten Saison wohl einer der schwierigsten überhaupt, es wäre vielleicht ein Zeichen eigener Klugheit gewesen, einen zusätzlichen Stopp einzulegen und erst einen Tag später anzureisen. Besonders im Winter ist es eben immer klug, die Wetterentwicklung im Auge zu behalten.

Die Parzellen sind reichlich bemessen.
Die Parzellen sind reichlich bemessen.

Wir mögen es schon sehr, wenn man einem Ziel ankommt und muss nicht mehr lange rumsuchen, wo sich welche Einrichtung finden lässt. Im Tirol.Camp kennen wir uns gut aus, sind bereits zum dritten Mal dort und dem Platz hat ein Besitzerwechsel vor gut eineinhalb Jahren sicher nicht geschadet. Im Gegenteil, so sind beispielsweise die Öffnungszeiten von Hallenbad und Sauna erweitert worden, das Serviceangebot auf dem Platz ist erweitert worden, so muss man beispielsweise zum Kauf der Loipen-Karten nicht mehr nach Weidach reinfahren.

Die Lage des Platzes im Leutascher Hochtal ist traumhaft, durch die exzellente Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erschließt sich die gesamte Region zu günstigen Ticket-Preisen im Halbstunden-Takt und für Ski-Langläufer ist ein besserer „Einstieg“ nur mit Mühe vorstellbar. Per Bus nach Mittenwald, nach Seefeld oder sogar nach Innsbruck ist kein Problem, und wer einen Pkw mitführt, ist verkehrstechnisch ohnedies aus dem Schneider.

Sabine unterwegs.
Sabine unterwegs.

Keine Frage, es gibt eine Menge exzellenter Winter-Campingplätze in der Alpenregion, für uns persönlich hat sich jedoch das Tirol.Camp als Favorit herausgestellt, weil es einfach zu erreichen ist, für Ski-Langläufer bietet was möglich ist und über eine komfortable Ausstattung bis hin zu Hallenbad und Sauna verfügt und in einer herrlichen und vielfältigen Region liegt. Und der abendliche Thekenbesuch nach Schwimmen und Sauna im „Campers“, mit guten Bier, leckerem Essen und schönen Gesprächen, setzt dem Wohnmobilurlaub im Schnee das „Sahnehäubchen“ auf. Ich denke, im Winter 2017 sollte es wieder mit uns und dem Tirol.Camp klappen, wir freuen uns drauf. Wolfgang Henze

Info: Link

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