An der Ardèche: Leben wie Gott in Frankreich

Mit dem Wohnmobil in Frankreichs Süden

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Frankreich neu kennengelernt

Tatsächlich hatte ich in der Vergangenheit mit Reisen oder Aufenthalten in Frankreich immer so ein wenig meine Probleme. Und ich kenne Frankreich wirklich gut. Schon als Schüler war ich x-mal in Paris, später, meist beruflich bedingt, habe ich vor allen die Küstenregionen von der Normandie, über die Bretagne, Charente-Maritime, Gascogne, Riviera, Provence bis hin zu den Calanques, aber auch diverse französische Inseln, gut kennengelernt. Aber die Begeisterung vieler deutscher Urlauber für die französischen Küstenregionen konnte mich nie anstecken. Zu voll, zu teuer, überschätzte Gastronomie, zu schicki-micki, irgendwas ließ mich immer verhalten reagieren, insbesondere, wenn ich den Vergleich mit Italien zog.

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Aber einige Wohnwagen-Urlaube in Vallon – Pont D´Arc Mitte der 1990er Jahre ließen mich den Urlaubs-Glauben an Frankreich dann doch zurückgewinnen. Dabei war damals die Anreise noch ein echtes Abenteuer. Die ersten 1.400 km von Norddeutschland bis nach Montelimar waren auch damals unkritisch, aber dann über die Berge, mit einem 82 PS-starken Isuzu Midi-Bus und dem betagten aber ordentlich schweren Hobby-Prestige-Caravan dahinter, liessen die letzten einhundert Kilometer dann doch ordentlich zur Herausforderung werden.  Umso mehr ich bei der allerersten Anreise vollends unbedarft von Bourg-Saint-Andéol über die D 4 und Saint-Remèze nach Vallon-Pont-d`Arc gefahren bin. Ein wirkliches Abenteuer, damals. Ich höre noch die Stimme meiner Tochter vor dem geistigen Ohr: „Hier will ich keinen Urlaub machen, hier riecht das so.“ Stimmt, für den Geruch sorgten die Bremsen von Bus und Caravan, als es steil die Serpentinen runter Richtung Vallon-Pont-d`Arc ging. Auf dem Campingplatz empfahl man mir schließlich, künftig die Route über Ruoms und Aubenas zu nehmen, was ich artig in den Folgejahren auch beherzigte und bis zu diesem Urlaub auch nicht vergessen hatte.

Die Parzelle.
Die Parzelle.

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