Steamship „Stettin“: Mit Dampf nach Kiel

Ein schwimmendes technisches Kulturdenkmal

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Dampfeisbrecher "Stettin" passiert den Wohnmobilparkplatz in Sehestedt. Fotos: eidermedia/Henze
 

Sehestedt (wwot) – Neben starken Kaffee, knusprigen Pommes, leckerer Currywurst oder feinen Kuchen wollen viele Gäste im KanalTreff und auf dem vorgelagerten Wohnmobilstellplatz natürlich vor allem Schiffe im Nord-Ostsee-Kanal erleben. Eines von ihnen fand kürzlich besondere Aufmerksamkeit bei den vielen Seh-Leuten in der schönen Kanalgemeinde.

Trutzig (und eine kleine Rußfahne ziehend) passierte der 1933 in Dienst gestellte Dampfeisbrecher „Stettin“ Sehestedt, auf einer Transitfahrt mit Gästen von Hamburg nach Kiel, wo in wenigen Tagen die Kieler Woche eingeläutet wird. Und an diesem maritimen Großereignis nimmt die „Stettin“ traditionell seit Jahrzehnten teil.

Gebaut wurde die „Stettin“ bei den gleichnamigen Oderwerken und wurde am 16. November 1933 als größter Eisbrecher unter deutscher Flagge in Dienst gestellt. Sein ursprüngliches Einsatzgebiet war die Oder und das Stettiner Haff.

Zwölf Jahre später wurde die „Stettin“ zum Flüchtling, verlegte mit 500 Kriegsflüchtlingen an Bord über die Ostsee, durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal (die erste Reise von vielen durch die später in Nord-Ostsee-Kanal umbenannte künstliche Wasserstraße) und über die Elbe nach Hamburg. Der Tonnenhof in Wedel wurde ihr neuer Liegeplatz.

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