Bremerhaven: Immer eine Reise wert

Die Hafenstadt an der Weser hat sich über die letzten Jahrzehnte gravierend verändert

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Ein Baggerschiff passiert den Wohnmobilstellplatz im Fischereihafen.

Bremerhaven (wwot) – Ich hatte Bremerhaven bereits als Kind einst besucht, mit meinen Eltern, während eines Urlaubs an der Wurster Küste. Aber die richtige Bremerhaven-Premiere erlebte ich erst am 3. Januar 1973. Ein eiskalter uralter Bundesbahn-Sonderzug brachte eine große Zahl junger Männer von der militärischen Grundausbildung in Brake an der Unterweser, unterbrochen von einem stundenlangen sinnfreien Aufenthalt auf irgendeinem Abstellgleis in Bremen, zum Bahnhof nach Bremerhaven-Lehe. Ab da ging´s mit einem olivgrünen Bundeswehr-Bus weiter, hart gepolstert und gefedert, aber wohl einigermaßen geheizt, wenn ich mich recht erinnere.

Es war lausig kalt in diesen Januartagen, als sich der Schlagbaum der damaligen Marineortungsschule an der Elbestraße 101 hinter dem Bus senkte. Bremerhaven, here we are, neue Heimat für mich und andere für fast eineinhalb Jahre. Und später kamen noch einige Monate und etliche kurze Aufenthalte hinzu.

Containerschiff „Maersk Klaipeda“ hat an der Stromkaje festgemacht.



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