Polens Plage: Mühselig mit ViaToll

Im Vergleich entpuppt sich das ViaToll-System für uns als kundenunfreundlich

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Direkt am Kassen-Supermarkt wies ein Schild den Weg, nichts desto Trotz legte sich die Stirn des jugendlichen Mitarbeiters in Falten, als ich in deutsch-polnisch-englischem Lautwirrwarr meinen Wunsch nach einer ViaToll-Box vortrug. Schnell wurde deutlich: Er war zuständig, hatte aber keine Ahnung. „Zu neu, noch nie gemacht, bislang brauchte niemand eine“, war seinem Wortschwall irgendwie zu entnehmen und der herbeigerufene Kollege wirkte auch ahnungslos.

Inzwischen sind es drei Mautboxen geworden.

Wie auch immer, knappe 45 Minuten später waren zig Formbögen ausgefüllt, gestempelt, unterschrieben und die nigelnagelneue Box programmiert und an die Frontscheibe gepappt, es konnte weitergehen. Ordentlich was eingezahlt hatte ich auch, obschon mir nicht erklärt werden konnte, wie teuer es denn von „hier“ bis zur deutschen Grenze werden könne.

Bemerkenswert fand ich allerdings, dass schon bald westlich von Warschau die ViaToll-Box keine Geltung mehr hatte, denn dort fordern andere Mautsysteme die pekuniäre Beteiligung des harmlosen Kfz-Führers, so dass bis zur deutschen Grenze drei- oder viermal ergänzend gezahlt werden musste. Das ist bis heute, oder um präzise zu sein bis zum letzten Sommer, auch so geblieben.


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