Die Rückreise

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Sabine arbeitet an Bord.

Von Tuja/Lettland aus fuhren wir nach Klaipeda/Litauen. Die Strecke ist zwar nur rund 350 Kilometer lang – kostete aber doch einige Zeit. Vor allem: Es regnete. Wie am Beginn so auch am Ende. Aber wir konnten uns nicht beschweren. Schließlich lagen dazwischen fast vier Wochen mit überwiegend sonnigem Sommerwetter. In Klaipeda fanden wir dieses Mal schnell zum Fähranleger – Chantal sei Dank. Im vergangenen Jahr hatten wir noch kein Navi und stellen fest, dass die Beschilderung sehr verbesserungsbedürftig ist.

Die Abfertigung war längst nicht so gut wie auf der Saaremaa-Fähre, lange warteten wir. Die Lisco Optima ist einiges älter als ihr Schwesterschiff Lisco Maxima, mit der wir im vergangenen Jahr gereist sind. Wer die Route wählt, sollte sehr genau auf die Fahrttage achten: An einigen ist es sehr günstig. Wir hatten so einen günstigen Tag erwischt; leider konnten wir im Vorwege keine Kabine mehr buchen, sondern nur noch Pullman-Seats (Schlafsessel). Kaum auf dem Schiff, machte ich mich auf den Weg zur Rezeption. Und ich hatte Glück: Es war noch eine Kabine frei. Eine Vier-Bett-Kabine, in der jedes Bett umgerechnet 35 Euro kostet. Wir bekamen sie nur für uns zwei – natürlich für den Preis aller vier Betten = 140 Euro. Darauf angerechnet der Preis für die Sessel. Das war gut – denn so eine Kabine ist doch ein bisschen angenehmer. Darum nahm ich auch den Laptop mit.

An Bord
An Bord

Allerdings – hier gab es noch ganz merkwürdige Stecker. Und auch im Restaurant und in der Lobby – nur eine ersichtliche Steckdose. Neben mir irrten noch weitere Passagiere mit Laptop unter dem Arm und suchendem Blick durch die Räume. Ich fragte schließlich und ergatterte so noch eine Strom-Tankstelle. Zwar habe ich einen leistungsstarken Akku, aber die lange Überfahrt machte es möglich, dass ich noch fleißig am Blog arbeiten konnte. Auch wenn dieses Schiff schon älter ist – diese Art der An- und Abreise ist für das Baltikum immer noch die angenehmste!

Übrigens: Natürlich haben wir auch Andenken mit gebracht. Die sind im Album „Andenken“ zu bewundern.

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