Tallinn: Campen am Hafen

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Hilfe! Nach der Ruhe von Saaremaa war der Verkehr in Tallinn regelrecht beängstigend. Aber Chantal lotste uns zielsicher nach Pirita und dem dortigen Yachtclub. Denn dort kann man campen. Zwar gibt es auch ein City Camping in Tallinn, doch das wird in vielen Foren als unangenehm, ja unsauber beschrieben.

Prita Harbour Camping hatte dagegen gute Bewertungen erhalten. Zwar muss man aufpassen, um von der Hauptstraße die Abzweigung nicht zu verpassen, aber am Yachthafen – dem ehemaligen Olympia-Segel-Hafen von 1980 – war denn schnell alles klar. Das Schild war eindeutig, viel Platz vorhanden und auf einem Grünstreifen hatten sogar Reisende ihre Zelte aufgeschlagen. Die Sanitäranlagen (Toiletten) waren „unterirdisch“, so der weitgereiste Wolf. Aber wir haben ja unsere eigene Toilette dabei. Die wiederum musste in einem Container an der Tankstelle entleert werden.

Bequmes Stehen im Yachthafen von Pitira
Bequemes Stehen im Yachthafen von Pitira

All das war für die Bloggerin und den Beifahrer Kermit nur zweitrangig – denn sie haben damit nix zu tun *ggg* Kermit fand es hochinteressant, die An- und Ablegemanöver der Segler zu beobachten und kommentierte diese gemeinsam mit Wolf. Die Bloggerin dagegen wusste es zu schätzen, dass der Hafen über ein W-Lan verfügt.

Übrigens gibt es direkt gegenüber von den  Stellplätzen einen „Kauplus“ (Kaufmann) – allerdings mit sehr speziellem Angebot: Viel Alkohol, ein wenig Süssigkeiten und ganz wenig Wurstwaren.

Lageplan Wolf sab
Wo gibt es hier was?

Der Platz war gut belegt – mit vielen Briten, einigen Franzosen, ein paar Niederländern und – klar – vielen Deutschen.  Am zweiten Tag stellte ein finnisches Paar seinen großen Wohnwagen samt großer Zugmaschine (einem XXL-SUV) neben uns auf. Das Besondere: Sie hatten zwei kleine Jungen dabei und für diese jede Menge Spielzeug. Warum man mit Kindern auf einem Parkplatz (die gesamte Fläche ist asphaltiert) Camping-Urlaub macht, erschloss sich uns allerdings nicht.

Dafür wussten wir dank des Womo-Führers, dass direkt an der Hauptstraße die Busse in Richtung Zentrum fahren (Viru Keskus) – und es von dort nur wenige Schritte bis in die Innenstadt sind. Die Karten kauft man wohl in Geschäften – zum Beispiel im  Tabakwarenladen im „Viru Keskus“. Aber auf der Hinfahrt lösten wir beim Fahrer. Das kommt wohl sehr selten vor. Denn er musste aus seinem Privatportemonnaie das Wechselgeld holen. Doch er bediente uns ganz freundlich – und nach zehn Minuten Fahrt waren wir im Zentrum von Tallinn.

Gemeinsames Autorenportrait sab whe_bearbeitet-1

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