Heiss und lecker: Marketing mit Sauerampfer

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Ilkene (wwot) – Eigentlich ist es eine Marketing-Maßnahme der Tourismusbetriebe in den drei Balten-Republiken. Der Name lautet „A day in the countryside“. Mit Preisnachlässen oder Sonderangeboten sollen so die Menschen in die Feriengebiete auf das platte Land gelockt werden. Familie Perro, die Betreiber des Campingplatzes Leiputrija am Rande des Gauja-Nationalpark, macht es anders. Die laden Gäste und Neugierige vielmehr zum kostenlosen Sauerampfer-Eintopf unter freiem Himmel ein.

Valdis Perro schält die Kartoffeln. Fotos: Henze
Valdis Perro schält die Kartoffeln. Fotos: Henze

Die Sauerampfer-Tafelrunde. Foto: Agris Perro
Die Sauerampfer-Tafelrunde. Foto: Liga Perro

Am frühen Nachmittag kommt Campingplatz-Chef Valdis Perro mit dem unvermeidlichen Quad Richtung Rezeption gefahren. Brennholz hat er auf dem Hänger geladen, einen großen Kochtopf und jede Menge Gemüse. Schnell ist ein Feuer entfacht, ein simples Metallgestell drüber gesetzt und der Topf kommt gut mit Wasser gefüllt zum Einsatz. „Da muss mehr Holz drunter“, lacht Valdis und sorgt dafür, dass die Flammen schließlich den Topf komplett einhüllen.

Der Autor nascht. Foto: Agris Perro
Der Autor nascht. Foto: Agris Perro
Suppen-Gäste (von links): Amy aus Leeds, Agris aus Ilkene und Joop aus Hoek van Holland. Fotos: Henze
Suppen-Gäste (von links): Amy aus Leeds, Agris aus Ilkene und Joop aus Hoek van Holland. Fotos: Henze
Schwiegertochter Liga Perro steht auch auf Suppe
Schwiegertochter Liga Perro steht auch auf Suppe

Wenig später kommt auch Ehefrau Mija zur Feuerstelle und hat korbweise Gemüse, Fleisch, Gewürze und kleine Bratwürstchen mitgebracht. Ja, was kommt dann alles in die Suppe? Ohne Anspruch auf Vollzähligkeit: gepökeltes Schweinefleisch, sauer eingelegte Möhren- und Kohlstreifen, jede Menge kleingeschnittener Sauerampfer, Dill und Schnittlauch. Wie auch immer, die Suppe, oder besser wohl Eintopf, ist ein Gedicht. Gereicht werden dazu dunkles Brot und Bratwürstchen. Dazu ein schönes lokales Bier, und fertig ist das lettische Festessen unter freiem Himmel.  So geht der „Tag im Grünen“ als baltische Tourismus-Marketingmaßnahme auch. Und so richtig toll soll es auch beim Sonnenwendfest werden. In neun Tagen ist es soweit. Wolfgang Henze

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