Buchtipp: Für Radler und Blumengucker

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Eine Bundesgartenschau an fünf verschiedenen Standorten – das ist neu. Da bietet es sich an, nicht nur die gärtnerischen Anlagen zu besuchen, sondern sich das Havelland einmal genauer anzuschauen. Als Führer für beides eignet sich hervorragend das vorliegende Buch.

et_Titel_Havelland-2aufl_150128.inddGegliedert ist es in die verschiedenen Regionen des Havellandes: Die Potsdamer Havelseen, von Werder bis Brandenburg, die Stadt Brandenburg an der Havel, das Westhavelland, das Ländchen Rhinow, das Havelländische Luch, die Döberitzer Heide.  Allein diese Aufzählung macht deutlich, wie groß und vielfältig die Region ist. Der Wegbegleiter nimmt seine Aufgabe wörtlich. Autor Joachim Nölte liefert nicht nur Fakten über die Orte, sondern auch mit Karten der Regionen und Stadtplänen auch eine gute Orientierungsmöglichkeit. Aufgezeigt werden Routen für Autofahrer, auch für Wasserwanderer. Aber in erster Linie richtet sich Nölte an die Radfahrer.

Radeln lässt es sich sehr angenehm im Havelland. Es ist platt wie die nordfriesische Marsch, nur mit geringen Anstiegen  versehen. Allein drei Radstrecken gibt es: den Havelradweg (führt 378 Kilometer am Havelufer entlang), die Tour Brandenburg (einer der längsten Radfernwege Deutschlands) und den Havelland Radweg (von Berlin in den Naturpark Westhavelland) – und jede ist mit einem eigenen Symbol gekennzeichnet. Genau wie die „Naturerlebnisse“, die „Stadt-Rundgänge“ und die Buga-Besuche.

Damit ist der Führer außerordentlich vielseitig. Zudem noch sehr übersichtlich und ansprechend optisch gestaltet. Auch bei Auto-Touren bietet er gute Orientierung und enthält viele Tipps für die Gartenschau. Man kann sie gar nicht alle wahrnehmen. Fazit: Absolut empfehlenswert! Sabine Sopha

Info: Joachim Nölte, Havelland. Ein Wegbegleiter mit Bundesgartenschau 2015, 268 Seiten, 14,80 Euro, Edition Terra, 11. Feb. 2015, Fünf Sterne

 

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