Das Maxi-Mobil

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Übernachtet wird auf einem Feldweg bei Bauska in Lettland

Einige Leser werden noch unser altes Womo kennen. Doch seit September 2010 fahren wir eine Hobby-Sphinx. Mit viel Platz und noch mehr Zuladung Zuladung.

Der Gedanke keimte im vergangenen Jahr in uns. Noch während des Urlaubs in Estland. Wir hatten einen großen Dethleffs angeboten bekommen. Der war für unsere Zwecke aber zu groß. Unsere Zwecke – das sind: Viel Platz für unser Equipment wie Laptops etc. Ein Fahrwerk, das auch auf Schotterstraßen und bei Schlaglöchern zu gebrauchen ist. Ein Bad mit einer separaten Dusche, damit man nach dem Duschen nicht mit nassen Füßen in der Mulitfunktionswanne steht.

Das Raumbad mit Dusche
Das Raumbad mit Dusche

Ganz wichtig: Die Zulademöglichkeit – damit das Fahrzeug auch noch einen Motorroller tragen kann (und ich nicht über die Mitnahme jeden einzelnen Buches diskutieren muss). All dies fanden wir bei der Sphinx erfüllt. Vor allem verfügt sie auch im „Wohnzimmer“ über eine Rundsitzecke. Zwar nicht ganz so groß wie im AK, aber immerhin.
Dafür gibt‘s natürlich auch ein paar Nachteile. So hatte der Vorgänger in der Küche wunderbar zwei Auszieh-Mülleimer eingebaut. Die Sphinx hat gar keinen Mülleimer!!

Allerdings trägt das neue Womo problemlos eine Vespa. Dafür haben wir uns einen Träger anbauen lassen. Auf diese Weise ist in der Garage Platz für Fahrräder, Campingmöbel und ganz viel weiteres wichtiges Zubehör (zwei Grills, Federballspiel, Windschutz).

Klasse ist natürlich das Raumbad. Schiebetür zu – und schon kann man in aller Ruhe duschen, Zähneputzen oder in der Nase bohren. Wenn noch einer im „Schlafzimmer“ im Bett liegt, werden die Vorhänge vorgezogen. Geht alles. Auch wenn ich immer noch überlege, ob wir nicht auch an dieser Stelle eine Schiebetür einbauen lassen sollten.

Dazu kommen ein großer Wasser- und Abwassertank (jeweils 200 Liter), so dass wir auf lange Zeit autark sind. Jetzt brauchen wir nur noch mal eine Zusatzbatterie – denn die Benutzung der Laptops verschlingt ja auch einiges an Energie.

Die Koje
Die Koje

Obwohl der Wagen länger ist als der alte (8,10 Meter plus 62 cm der Träger gegenüber 6,18 Meter plus Fahrradträger) fährt er sich auf den Schotter- und Buckelpisten besser. Der Grund: Der Hobby AK hatte ein Alco-Fahrwerk. Das ist wunderbar auf geteerten Autobahnen. Aber hier können wir jeden Zentimeter an Fahrwerkhöhe gebrauchen. Noch dazu haben beide Achsen Luftfederung und jedes Rad ist einzeln steuerbar. Auf diese Weise lassen sogar kleine Unebenheiten beim Standplatz ausgleichen.

Bisher sind wir gut zurecht gekommen und sehr zufrieden. Die Beifahrerin allerdings erst vollständig, wenn der (blöde) Fernseher bei Gebrauch nicht mehr mitten im Gang hängt…

Gemeinsames Autorenportrait sab whe_bearbeitet-1

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