Bezaubernde Algarve: Portugal mit Folgen

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Der Strand bei Cacela Velha. Foto: Sabine Sopha


Erstmals sollte es im Winter 2018/19 in den warmen Süden gehen. Andalusien war ursprünglich geplant, doch daraus wurde schließlich die portugiesische Algarve, vor allem, weil online der Eindruck entstand, dass dort im Winter einige Wellnessanlagen und Pools in den Campinganlagen geöffnet wären.

Von einem Wohnmobilstellplatz in der zentralen Algarve aus wurde mit der „Bergziege“ zu verschiedenen Campinganlagen ausgeschwärmt, um die Wahl für einen hübsch ausgestatteten Platz und einen längeren Aufenthalt treffen zu können. Da entpuppten sich etliche besuchte Anlagen jedoch als Enttäuschung, weil sie zu eng, zu laut, zu bevölkert oder zu ungepflegt waren. Auch harmonierte das Preis-Leistungsverhältnis nicht in allen Fällen.

Mit dem Phoenix an die Algarve.



Der Calico Park

Letztlich fiel die Entscheidung für den Aufenthalt auf den Calico Park (gesprochen Calißo Park), rund vier Kilometer nördlich von den Stränden Manta Rotas entfernt. Ein Camper-Kleinod in angenehmer Höhenlage mit Weitsicht auf den Atlantik und inmitten schöner Natur. Dicht genug an den touristischen Highlights gelegen, aber auch weit genug davon entfernt, um den auch im Winter durchaus dichten Tourismusströmen an der Küste entgehen zu können. Ein fantastischer Platz aus unserer Sicht, mit überschaubarer Belegung im Campingbereich, unparzelliert, großzügig, alles gut. Und dieser mehrwöchige Aufenthalt verursachte schließlich bemerkenswerte Folgen für die worldwideontour.de-Redakteure.

Kutsche in Castro Marim

Die Region an der Ost-Algarve zwischen Castro Marim nahe der spanischen Grenze bis Faro, mit den schönen Küstenorten Vila Nova de Cacela, Tavira und Olhao, hat sich eine Menge Ursprünglichkeit bewahren können, bietet wunderschöne Küstenabschnitte mit herrlichen Stränden.

Sabine und Wolf: Die worldwideontour.de-Redakteure.

Durch den mitgeführten Jimny regional mobil, bereiten die wenigen Kilometer Entfernung vom Calico Park bis zu den touristischen Zentren und Stränden in der Nähe keine Probleme, aber selbst ein   Fahrrad würde reichen, um schnell an den Strand zu kommen.

Das Grundstück der Bela Cabana.

Bemerkenswert war, dass der Calico Park den Campingbereich eigentlich kaum bewirbt, obschon er ACSI-gelistet ist. Denn der Park ist weniger ein Campingplatz, als vielmehr ein schöner Residential Park, der überwiegend aus Lodges und Mobilheimen besteht, vor denen überwiegend Pkw mit portugiesischen Kennzeichen parken. Das machte neugierig.

 

 



Angenehm und freundlich

Auffällig war im Park aber nicht nur die Schönheit der Anlage, sondern auch das angenehme und freundliche Miteinander seiner Bewohner, das auch die Camper – von denen es nur wenige gab, so dass sich auf den großzügigen Flächen nur ein paar Wohnmobile und Caravans verloren – miteinschloss. Es war sehr angenehm, durch die Anlage mit ihren Palmen und schönen Blumenbeeten zu spazieren, aber natürlich auch, die nähere Umgebung zu Fuß zu erkunden.

Fernsicht Richtung Atlantik.

Schließlich sprachen wir Steve Peters vom Park-Management an, um in Erfahrung zu bringen, wer eigentlich im Calico Park wohnt. Schnell stellte sich dann heraus, dass die Lodges und Mobilheime überwiegend von Paaren bewohnt werden, die dort den Winter verbringen oder auch das ganze Jahr über im Park leben. Viele Briten haben dort eine Casa, aber auch Schweden, Franzosen und ein paar deutsche Paare.



Da uns Park und Region ausnehmend gut gefielen, die Frage nach einem Altersruhesitz oder zumindest nach einer Winter-Residenz ohnedies noch offen war, stellte sich die Frage, ob so eine Lodge oder Mobilheim im Calico Park nicht eine sinnvolle Anschaffung sein könnte. Die Frage konnte schließlich bejaht werden, endete aber mit der Feststellung, dass weder das eine noch das andere, nicht mal eine schöne leere Parzelle stand zur Verfügung, zumindest kurzfristig möglich sein würde. Letztlich wurde die erste Algarve-Wohnmobil-Reise mit der Bitte beendet, im Falle eines Verkaufs oder Verfügbarkeit einer Parzelle (da wurden dann schon ein paar Wünsche bezüglich Größe und Ausblick festgehalten), informiert zu werden.

Ein Weg duch den Park.



Was soll es werden?

Bereits während der Rückfahrt wurde eine kleine Markt-Sichtung in Sachen Mobilheim vorgenommen. Relativ schnell stand fest, was es denn dereinst werden könnte. Es vergingen nur wenige Wochen, als eine E-Mail einlief, die zwei neu erschlossene Parzellen im Calico Park ankündigte, von denen eine unseren Größen- und Lagewünschen gerecht werden könnte.

Morgens und abends schauen die Ziegen vorbei.

Alles geregelt!

Ein Besichtigungstermin war schnell vereinbart, Flugtickets, Mietwagen und Hotel gebucht und ab ging´s Richtung Faro. Um es kurz zu machen: Als wir mit Steve Peters von seinem Rezeptions-Büro durch den Park Richtung und die angebotene Parzelle erreichten, war binnen Sekunden klar, dass diese unsere werden müsse. Im Grünen gelegen, großzügig, unverbaubare Fernsicht auf den Atlantik, zum Süden gelegen, einfach phantastisch. Der Rest des Tages wurde mit Vertrags- und Auswahlverhandlungen verbracht, gegen 15 Uhr konnten wir wieder abzischen und alles war geregelt, aber davon ein anderes mal mehr.

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